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Icon recommendedAus unserer Nachbargemeinde - Mit unserer Nachbargemeinde

Die Schilfdachkapelle „Zum guten Hirten“ steht für einen einmaligen Teil der deutsch-deutschen Geschichte. Durch den Gebietsaustausch im September 1945 wird die zu Groß Glienicke gehörende Siedlung „Wochenend West“ britische Besatzungszone in West-Berlin. Die Gemeindemitglieder werden von ihrer Kirche in Groß Glienicke getrennt. Pfarrer Wilhelm Stintzing aus Groß Glienicke hat den kühnen Plan, für diesen Teil seiner Gemeinde eine eigene Kirche zu bauen – politisch gesehen im Land des „Klassenfeindes“, in Kladow, West-Berlin. Mit Erfolg. Im Mai 1951 ist Baubeginn. Die Steine der zerstörten Ruine des Gutshofes, das Holz für den Dachstuhl und das Schilf für das Dach werden über die DDR-Grenze nach West-Berlin gebracht. Am 26. April 1953 wird die Schilfdachkapelle eingeweiht.

Und so planten wir auch dieses Jahr wieder, an die Idee, das alte „Ufer-zu-Ufer“-Singen anzuknüpfen. Das hat die Groß Glienicker in der DDR und die Kladower in West-Berlin über die Mauer hinweg verbunden. Schon einige Male im Advent kamen die Menschen an den See – die einen am Ostufer, die anderen am Westufer - und haben gemeinsam Adventslieder gesungen. Die erste Strophe „West“, die zweite Strophe „Ost“ und so weiter. Ein tolles Symbol für die Überwindung von Mauern!

Der Termin 28. November 2020 wird ausfallen. Möglicherweise kann das Singen über den See hinweg im Dezember stattfinden.

Genauere Informationen folgen zeitnah!

Icon recommendedHerzlichen Glückwunsch zur Konfirmation 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Icon recommendedGemeindeversammlung am 6. September 2020

Werte Leserinnen und Leser;

„Es schwelt schon länger in den Kirchenkreisen Potsdam, Nauen-Rathenow und Falkensee: Die Kreisgrenzen sollen verändert werden. Das Schreckgespenst: Wird der Kirchenkreis Falkensee womöglich zerschlagen, und die ländlichen Kirchengemeinden Groß Glienicke und Fahrland werden Potsdam zugeschlagen? Die Konsequenzen könnten drastisch sein. Würde Groß Glienicke am Ende keine eigenständige Kirchengemeinde mehr sein?“ So haben wir als Gemeindekirchenrat schon in der Augustausgabe auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass uns beschäftigt hat und weiter beschäftigt. Wir wollten unsere Gemeindemitglieder gern informieren, was es mit den Strukturplanungen auf sich hat und luden darum zur Gemeindeversammlung ein. 

Dort verdeutlichte Dr. Michael Stettberger (Mitglied im Gemeindekirchenrat) uns die bisherige Entwicklung und die Beschlüsse unserer Kirchengemeinde zum Thema Strukturveränderungen.

Roland Stolt, Präses der Kreissynode des Kirchenkreises Falkensee, erläuterte die Gestalt des Kirchenkreises und seine Aufgaben, sowie die Entwicklung der Diskussion auf der Kreisebene. 

Moritz Gröning (Mitglied im Gemeindekirchenrat und Kreissynodaler) referierte uns die Bedeutung des Kirchenkreises für unsere Kirchengemeinde.

Und ich selbst gab einen Überblick über die Angebote unserer Kirchengemeinde und wie stark dabei jeweils die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte involviert sind.

U.a. wurde auf der Versammlung etwas deutlicher, wie die Idee überhaupt entstanden ist, die Kreisgrenzen zu verändern; wie sich unser Kirchenkreis (einschließlich unserer eigenen Kirchengemeinde) bisher dazu verhalten hat und wie sich die Diskussion zwischen der Kirchenleitung und den betroffenen Kirchenkreisen seit Anfang diesen Jahres entwickelt hat.

Es wurde auch deutlich, wie unterschiedlich die drei Kirchenkreise sind in ihrer geografischen Ausdehnung, als städtische oder ländlich geprägte Kirchenkreise und in ihrer Dichte an Gemeindegliederzahlen - was aber nicht heißt, dass wir uns einander nicht gut geschwisterlich ergänzen könnten. Es ist immer gut und bleibt selten folgenlos, einen Blick über den „eigenen Tellerrand“ zu wagen.  

Gegenüber unserer Kirchenleitung sind wir jetzt gefragt, tragfähige und zukunftsträchtige Ideen zu entwickeln, wie wir Christinnen und Christen in Stadt und Land einander effizienter unterstützen können, denn hier wie dort werden wir nun einmal weniger.

Wir machen als Gemeinden und auf der Kirchenkreisebene viele Angebote, die sich an eine große Breite an Zielgruppen richten, aber nicht immer von vielen in Anspruch genommen werden.  Wie können wir zukünftig unsere Kräfte bündeln, unsere wichtigen Angebote noch weiter streuen und noch mehr Menschen erreichen, ohne dass wir dafür die starke Bindung zu den Menschen vor Ort verlieren?

All das sind schwerwiegende Fragen, die keineswegs nur auf höheren Ebenen der kirchlichen Organisation bedacht werden sollen. Jede und jeder ist gefragt, mit eigenen Ideen den Prozess mitzugestalten, der längst begonnen hat und von dem die Strukturdiskussion zeugt.

Noch wissen wir nicht, wohin uns das Thema weiter führt, aber wir wissen, dass wir wieder einladen werden zur Gemeindeversammlung im kommenden Jahr, damit wir miteinander im Gespräch bleiben.

Pfarrerin Gundula Zachow

Icon recommendedWeitergehende Informationen zur Gemeindeversammlung

Icon recommendedWarum diese Gemeindeversammlung so wichtig war

Es schwelt schon länger im Kirchenkreisen Falkensee: Die Kreisgrenzen sollen verändert werden. Das Schreckgespenst: Wird der Kirchenkreis Falkensee womöglich entlang der Bundesstraße 5 zerschlagen, und Groß Glienicke und Fahrland werden Potsdam zugeschlagen? Die Konsequenzen könnten drastisch sein: Würde Groß Glienicke am Ende keine eigenständige Kirchengemeinde mehr sein?

Diese Fragen betreffen die gesamte Gemeinde und gehören in deren Mittelpunkt. Deswegen laden wir Sie – unsere Gemeindeglieder – zur Gemeindeversammlung ein, um Sie zu informieren, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Sichtweisen zu hören.

Zum Hintergrund: Bereits 2018 war der Gemeindekirchenrat mit der Frage der Neuordnung der Kirchenkreise konfrontiert. Auslöser war ein Antrag des Kirchenkreises Potsdam, die Kirchengemeinde Groß Glienicke und den Pfarrsprengel Fahrland mitsamt dem Krampnitzer Neubaugebiet nach Potsdam „einzugemeinden“. Zusammen mit allen Gemeindekirchenräten im Kirchenkreis Falkensee haben wir uns damals gegen den Antrag ausgesprochen. Wir wollen bei Falkensee bleiben. Zum einen verstehen wir uns als ländliche Gemeinde, die mit großem Engagement im Kirchenkreis Falkensee integriert ist. Zum anderen wollen wir unsere Eigenständigkeit als Kirchengemeinde behalten. Das ist keine Formalie, sondern wird im täglichen Gemeindeleben unmittelbar spürbar – allem voran an der eigenen Pfarrstelle und den allsonntäglichen Gottesdiensten.

Im Frühjahr 2020 hat die Leitung unserer Landeskirche das Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Sie hat die drei Kirchenkreise Nauen-Rathenow, Falkensee und Potsdam aufgerufen, bis „Anfang 2023 zu einem einvernehmlichen Vorschlag“ für eine Neuordnung der Kirchenkreise zu kommen, der zum 1. Januar 2024 in Kraft treten soll. Bleibt der Lösungsvorschlag der Kirchenkreise aus, entscheidet die Kirchenleitung.

Der Antrag aus Potsdam mag Auslöser dieser Entwicklung gewesen sein. Aber es steckt viel mehr dahinter.
In der Landeskirche sinkt die Zahl der Gemeindeglieder, und das ehrenamtliche Engagement nimmt ab. So sind Neuordnungen von Verwaltungsgrenzen in der Kirche auch eine Folge nicht wahrgenommener ehrenamtlicher Aufgaben. Z.B. werden Kirchengemeinden unter Zwangsverwaltung gestellt, weil sie keinen Gemeindekirchenrat aufstellen können. Das wiegt umso schwerer, als unsere evangelische Kirche eine Kirche der Laien ist. Sie gibt dem Ehrenamt eine oft unterschätze Kraft. Deshalb möchten wir unsere Gemeindeglieder ausdrücklich ermuntern, ihr Engagement beizubehalten, und diejenigen, die sich bisher nicht aktiv in das Gemeindeleben einbringen, herzlich einladen, dies zu tun.

Wie wir die Kirche der Laien stark machen und an der anstehenden Neuordnung der Kirchenkreise aktiv mitwirken können, machen wir in der Gemeindeversammlung zum Thema.

Mit herzlichem Gruß
Ihr
Gemeindekirchenrat

Icon recommendedZusammenkunft von Gruppen

GKR-Vorsitz entscheidet

Liebe Gemeinde, liebe Leser, liebe Besucher unserer Homepage, 

vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelungen feiern wir seit dem dem 8.Mai wieder Gottesdienste.

Auch die Gruppen dürfen nach dem 8.Mai 2020 wieder zusammenkommen, sofern die geltenden gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und die GKR-Vorsitzende zustimmt.

Die Zustimmung holt der für die jeweilige Gruppe Verantwortliche bei der GKR-Vorsitzenden ein.

Wieder Kirchenkaffee

Kirchencafé ist wieder am Start!
Wir treffen uns wieder im Gemeindehaus mit Wilma Stuhr auf einen Kaffee!

Spatzenchor läuft wieder

Der Spatzenchor findet wieder statt!

Wir singen, tanzen und musizieren ggf. vor dem Gemeindehaus mit
Susanne Schaak ab 16.15 Uhr.
Geeignet für alle Kinder ab 2 Jahren mit ihren Eltern.

Chorproben neu gestartet

Regulärer Termin: Dienstag
von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr für alle,
die Freude am Singen haben!
Bitte informieren Sie sich bei
Susanne Schaak.

 

Icon recommendedLust auf Ehrenamt?

Als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der “Offenen Kirche” sind wir Ansprechpartner für die Besucher unserer Kirche aus nah und fern. Mancher Gast freut sich über Hinweise zu unserer traditionsreichen Kirche und ist angenehm überrascht über die Vielfarbigkeit des Hauses.

Unsere Kirche ist zur Andacht und Besichtigung geöffnet.

Öffnungszeiten

Sonnabend                                          von 14.00 bis 16.00 Uhr
von Mai bis Oktober

Unsere Gruppe besteht zurzeit aus Ehrenamtlichen, die sich für die ”Offene Kirche” engagieren.

Wir freuen uns immer wieder über aufgeschlossene Mitstreiter, die sich für Fragen unseres Glaubens und die Geschichte unserer Kirche interessieren und bereit sind, regelmäßig – z.B. einmal wöchentlich oder wie es sonst möglich ist – diesen ehrenamtlichen Dienst zu übernehmen. Die Absprache der Termine erfolgt in einer vierteljährlich stattfindenden Besprechung für das jeweils folgende Quartal.

Nach unseren Erfahrungen ist der Dienst in unserer Kirche niemals langweilig oder belastend, er trägt vielmehr zur Festigung unseres Glaubens z.B. durch die meditative Atmosphäre unseres über 850 Jahre alten Gotteshauses und viele anregende Gespräche mit Besuchern und untereinander bei.

 

Icon recommendedKirche von zu Hause

Das Coronavirus schränkt immer mehr das Leben ein, wie wir es gewohnt sind. Natürlich ist Kirche davon nicht ausgenommen. Deswegen haben wir einige Alternativen zusammengestellt, wie der Glaube auch ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden kann.
Vor uns liegen gerade Wochen, in denen wir noch nicht so ganz genau absehen können, was passiert. Das kann Verunsicherung erzeugen. 14 Tage in häuslicher Quarantäne? Das kann belastend für die Seele sein. Dazu kommen vielleicht wirtschaftliche Sorgen oder der Verlust eines geliebten Menschen. Und auch die ganz alltäglichen Sorgen hören nicht einfach auf.
Deswegen hören auch wir nicht auf, zuzuhören. Auch die Online- Chat- oder E-Mail-Seelsorge sind für Sie erreichbar. Gerne hilft auch das Infotelefon der EKD unter 0800 – 50 40 602 weiter (montags – freitags 9 bis 18 Uhr kostenfrei erreichbar).

Icon recommendedGedanken zur Jahreslosung 2020

Gedanken zur Jahreslosung 2020

Oder warum Otto Riethmüller den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellte

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Der Mann, der im Markusevangelium diese Worte spricht, ist ein Mensch in einer schwierigen Situation. Er steht an einer Schwelle. Sein Sohn ist sehr krank, schwer krank, schon seit Kindertagen. Die Krankheit hat tödliche Macht über seinen Sohn. In seiner Sorge und Verzweiflung hat der Vater schon Vieles versucht. Eben ist seine Hoffnung erloschen. Die Jünger Jesu, an die er sich gewandt hatte, konnten seinen Sohn nicht heilen. Die Enttäuschung darüber ist gewaltig. Da begegnet der Mann Jesus und damit der Frage: Wage ich, Jesus so zu vertrauen, so an ihn zu glauben, dass Heilung doch möglich ist? Oder wage ich es nicht?

Die biblischen Leitworte der Jahreslosungen werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Die Praxis der Losungen stammt von der Herrnhuter Brüdergemeine in der sächsischen Oberlausitz. 1728 wählte der Begründer dieser geistlichen Gemeinschaft, Ludwig Graf von Zinzendorf zum ersten Mal einen Bibelspruch für die Mitglieder der Herrnhuter aus. Nach dem Vorbild Zinzendorfs zieht bis heute ein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft ein Bibelwort für jeden Tag aus einer silbernen Schale. Die so ermittelten Bibelworte werden als „Tageslosungen“ in einem Sammelband veröffentlicht.

Die Jahreslosung folgt der Praxis der Herrnhuter, geht zurück auf den Kirchenkampf im Dritten Reich. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen. Deshalb begründete er 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Die erste Jahreslosung 1930 war „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“
(Römer 1,16).

Friedhofsandacht

So, 22.11. 15 Uhr
Friedhof Reichwalde
02943 Boxberg
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Pfarrer/in
o.A.
Eingetragen von:
Ev. Kirchengemeinde Reichwalde
Robert-Koch-Str. 18
02943 Boxberg
https://kirche-baerwalder-see.de/reichwalde gemeinde(at)kirche-reichwalde.de
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Letzte Änderung am: 15.11.2020