Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen

Kirchenkaffee entfällt auf unbestimmte Zeit

Achtung!
Das Kirchencafé findet aktuell nicht statt!
Wir hoffen, dass wir uns bald wieder treffen können im Gemeindehaus mit Wilma Stuhr auf einen Kaffee!

Icon recommendedZusammenkunft von Gruppen

GKR-Vorsitz trifft Entscheidung

Liebe Gemeinde, liebe Leser, liebe Besucher unserer Homepage,

 

vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelungen feiern wir seit dem dem 8.Mai wieder Gottesdienste.
Auch die Gruppen dürfen nach dem 8.Mai 2020 wieder zusammenkommen, sofern die geltenden gesetzlichen Regelungen eingehalten werden und die GKR-Vorsitzende zustimmt.

Die Zustimmung holt der für die jeweilige Gruppe Verantwortliche bei der GKR-Vorsitzenden ein.

Icon recommendedEinladung zur Gemeindeversammlung

Bitte vormerken!

Wir laden alle Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde zur Gemeindeversammlung am
Sonntag, dem 6. September 2020 ein.

Nach dem Gottesdienst und einem kleinen Mittagsimbiss kommen wir um 12:00 Uhr in der Kirche zusammen.

Bei sehr großer Beteiligung treffen wir uns Corona-bedingt im Pfarrhof.

Bitte erscheinen Sie zahlreich und diskutieren gewinnbringend mit!

Wir benötigen bis Anfang 2023 einen einvernehmlichen Vorschlag!

 

 

Warum diese Gemeindeversammlung so wichtig ist

Die anstehende Neuordnung der Kirchenkreise wirft ihre Schatten voraus

Es schwelt schon länger im Kirchenkreisen Falkensee: Die Kreisgrenzen sollen verändert werden. Das Schreckgespenst: Wird der Kirchenkreis Falkensee womöglich entlang der Bundesstraße 5 zerschlagen, und Groß Glienicke und Fahrland werden Potsdam zugeschlagen? Die Konsequenzen könnten drastisch sein: Würde Groß Glienicke am Ende keine eigenständige Kirchengemeinde mehr sein?

Diese Fragen betreffen die gesamte Gemeinde und gehören in deren Mittelpunkt. Deswegen laden wir Sie – unsere Gemeindeglieder – zur Gemeindeversammlung ein, um Sie zu informieren, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Sichtweisen zu hören.

Zum Hintergrund: Bereits 2018 war der Gemeindekirchenrat mit der Frage der Neuordnung der Kirchenkreise konfrontiert. Auslöser war ein Antrag des Kirchenkreises Potsdam, die Kirchengemeinde Groß Glienicke und den Pfarrsprengel Fahrland mitsamt dem Krampnitzer Neubaugebiet nach Potsdam „einzugemeinden“. Zusammen mit allen Gemeindekirchenräten im Kirchenkreis Falkensee haben wir uns damals gegen den Antrag ausgesprochen. Wir wollen bei Falkensee bleiben. Zum einen verstehen wir uns als ländliche Gemeinde, die mit großem Engagement im Kirchenkreis Falkensee integriert ist. Zum anderen wollen wir unsere Eigenständigkeit als Kirchengemeinde behalten. Das ist keine Formalie, sondern wird im täglichen Gemeindeleben unmittelbar spürbar – allem voran an der eigenen Pfarrstelle und den allsonntäglichen Gottesdiensten.

Im Frühjahr 2020 hat die Leitung unserer Landeskirche das Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Sie hat die drei Kirchenkreise Nauen-Rathenow, Falkensee und Potsdam aufgerufen, bis „Anfang 2023 zu einem einvernehmlichen Vorschlag“ für eine Neuordnung der Kirchenkreise zu kommen, der zum 1. Januar 2024 in Kraft treten soll. Bleibt der Lösungsvorschlag der Kirchenkreise aus, entscheidet die Kirchenleitung.

Der Antrag aus Potsdam mag Auslöser dieser Entwicklung gewesen sein. Aber es steckt viel mehr dahinter.
In der Landeskirche sinkt die Zahl der Gemeindeglieder, und das ehrenamtliche Engagement nimmt ab. So sind Neuordnungen von Verwaltungsgrenzen in der Kirche auch eine Folge nicht wahrgenommener ehrenamtlicher Aufgaben. Z.B. werden Kirchengemeinden unter Zwangsverwaltung gestellt, weil sie keinen Gemeindekirchenrat aufstellen können. Das wiegt umso schwerer, als unsere evangelische Kirche eine Kirche der Laien ist. Sie gibt dem Ehrenamt eine oft unterschätze Kraft. Deshalb möchten wir unsere Gemeindeglieder ausdrücklich ermuntern, ihr Engagement beizubehalten, und diejenigen, die sich bisher nicht aktiv in das Gemeindeleben einbringen, herzlich einladen, dies zu tun.

Wie wir die Kirche der Laien stark machen und an der anstehenden Neuordnung der Kirchenkreise aktiv mitwirken können, machen wir in der Gemeindeversammlung zum Thema.

Mit herzlichem Gruß
Ihr
Gemeindekirchenrat

Icon recommendedKirche von zu Hause

Kirche von zu Hause

Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona

Das Coronavirus schränkt immer mehr das Leben ein, wie wir es gewohnt sind. Natürlich ist Kirche davon nicht ausgenommen. Deswegen haben wir einige Alternativen zusammengestellt, wie der Glaube auch ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden kann.
Vor uns liegen gerade Wochen, in denen wir noch nicht so ganz genau absehen können, was passiert. Das kann Verunsicherung erzeugen. 14 Tage in häuslicher Quarantäne? Das kann belastend für die Seele sein. Dazu kommen vielleicht wirtschaftliche Sorgen oder der Verlust eines geliebten Menschen. Und auch die ganz alltäglichen Sorgen hören nicht einfach auf.
Deswegen hören auch wir nicht auf, zuzuhören. Auch die Online- Chat- oder E-Mail-Seelsorge sind für Sie erreichbar. Gerne hilft auch das Infotelefon der EKD unter 0800 – 50 40 602 weiter (montags – freitags 9 bis 18 Uhr kostenfrei erreichbar).

Veröffentlichung Heveller

zum Download

Gottesdienst zum Schuljahresanfang

Gedanken zum Monatspruch für den August

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Ps. 139, 14)

„‘Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin‘, Viele kennen diesen Psalmvers. Wir wissen um die Richtigkeit dieser Aussage, die dem Verstand völlig klar ist.“ – So beginnt eine Materialmappe für ein Kirchentreffen, auf die ich im Internet gestoßen bin. Eine schöne Aussage, so bestätigend. Ich dachte: „Aha, die Aussage ist dem Verstand völlig klar.“ ABER: Welche Aussage eigentlich? Steht da wirklich wunderbar? Und was heißt „wunderbar“?

So positiv, wie sich die Lutherbibel auf den ersten Blick liest, ist der Vers nämlich nicht. Luther war das sicher bewusst – „wunder-bar“ ist nicht einfach etwas Gutes, sondern etwas, über das man sich „wundern“ kann. Luther fasst zwei schwer übersetzbare Worte zusammen: „noraot“ („furchtbar“) und „nifleti“ („sonderbar gemacht“). Die Übersetzungen des Verses sind denn auch vielfältig: „er­staunlich, ausgezeichnet“, „staunenswert und wunderbar“, „überaus wunderbar“. Und Buber: „dass ich furchtbar bin ausgesondert.“

All das kommt für mich dem Psalmist viel näher, der über Gott und Mensch nachdenkt und dem Gottes Gedanken eigentlich zu hoch sind. Erschreckendes, ehrfurchtsvolles Staunen und Wundern. Erkennen, dass wir, jeder und jede von uns, viel komplexer sind als es scheint. Manchmal zum Erschrecken, jedenfalls aber „be-sonders“. Jedes Werk ist „sonder-bar“, verschieden vom anderen, zum Wundern, Staunen.

Also nicht einfach Freude über Schönes, sondern Dank für Erkenntnis. Darüber, dass wir mit offenen Augen und Herzen uns selbst und anderen gegenübertreten können, gerade jetzt, wo so viel hinter Corona-Masken verborgen ist. Mit solcher Offenheit durch diesen Sommer zu gehen, das wünsche ich mir und Ihnen allen.

Herzlich,
Ihr Moritz Gröning

 

Gedanken zur Jahreslosung 2020

Oder warum Otto Riethmüller den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellte

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Der Mann, der im Markusevangelium diese Worte spricht, ist ein Mensch in einer schwierigen Situation. Er steht an einer Schwelle. Sein Sohn ist sehr krank, schwer krank, schon seit Kindertagen. Die Krankheit hat tödliche Macht über seinen Sohn. In seiner Sorge und Verzweiflung hat der Vater schon Vieles versucht. Eben ist seine Hoffnung erloschen. Die Jünger Jesu, an die er sich gewandt hatte, konnten seinen Sohn nicht heilen. Die Enttäuschung darüber ist gewaltig. Da begegnet der Mann Jesus und damit der Frage: Wage ich, Jesus so zu vertrauen, so an ihn zu glauben, dass Heilung doch möglich ist? Oder wage ich es nicht?

Die biblischen Leitworte der Jahreslosungen werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Die Praxis der Losungen stammt von der Herrnhuter Brüdergemeine in der sächsischen Oberlausitz. 1728 wählte der Begründer dieser geistlichen Gemeinschaft, Ludwig Graf von Zinzendorf zum ersten Mal einen Bibelspruch für die Mitglieder der Herrnhuter aus. Nach dem Vorbild Zinzendorfs zieht bis heute ein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft ein Bibelwort für jeden Tag aus einer silbernen Schale. Die so ermittelten Bibelworte werden als „Tageslosungen“ in einem Sammelband veröffentlicht.

Die Jahreslosung folgt der Praxis der Herrnhuter, geht zurück auf den Kirchenkampf im Dritten Reich. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen. Deshalb begründete er 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Die erste Jahreslosung 1930 war „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“
(Römer 1,16).

RSSPrint

Letzte Änderung am: 20.07.2020