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Icon MediaZu Präsenzgottesdiensten im Februar

Aufgrund der Inzidenz-Zahlen in unserer Region Potsdam finden Veranstaltungen momentan vor Ort nicht statt. Der Bund-Länder-Gipfel hat ergeben, dass der bundesweite Lockdown vorerst bis zum 7. März verlängert wird.

Dies gilt nicht mehr für die Gottesdienste.

Im Eingangsbereich zum Friedhof auf der großen Informationstafel haben wir zudem eine wasserfeste Box installiert mit gedruckten Exemplaren zum Mitnehmen. Außerdem halten wir zur üblichen Gottesdienstzeit (siehe unten!) die Kirche offen zum persönlichen Gebet. Unsere Gemeindegruppen treffen sich auch im Februar noch nicht. Wir bleiben auf andere Weise hoffentlich im Kontakt.

Bitte informieren Sie sich auch hier über evtl. Änderungen oder fragen Sie nach im Pfarrbüro unter
033201-31247, Sprechstunde: dienstags 16-18 Uhr!

Gottesdienste im Februar (online bzw. in gedruckter Form vor Ort erhältlich):

Sonntag, 21. Februar, 10.30 Uhr Präsenzgottesdienst

Sonntag, 29. Februar, 10.30 Uhr Taizé-Andacht * Präsenz!

Icon MediaWas wir planen * pandemiebedingt unter Vorbehalt

 

05.03.2021                               Weltgebetstag. Kleine Andacht

07.03.2021                               Familiengottesdienst zum Weltgebetstag

28.03.2021                               Gottesdienst mit Konfirmation

02.04.2021                               Musik zur Todesstunde Christi

03.04. 2021                              Osternacht
NOCH OFFEN mit Sängern / Projektchor und Bläsern

13.05.2021                                Himmelfahrt / Konfirmation

22.05. 2021                              Konfirmation

23.05. 2021                              Konfirmation

24.05. 2021                              Freiluftgottesdienst in Fahrland ggf. mit mehreren Bläserchören

13. Juni                                   Gemeindefest

08.08. 2021                              Familiengottesdienst zum Schulanfang

12.09. 2021                               Tag der Orgel
in Groß Glienicke mit Abschlusskonzert 17:00 Uhr,
                                                ggf. Mitmachkonzert

03.10. 2021                               Orgelradtour Fahrland, Satzkorn, Karzow, Falkenrehde, Paaren

Icon MediaWeltgebetstag 2021 / Freitag, 5. März 2021

Liebe Leserinnen und Leser;

jedes Jahr am ersten Freitag im März geht ein Gebet um die Welt.

Jedes Jahr wird der Weltgebetstag von einer Vorbereitungsgruppe erarbeitet und dann in unzähligen Gemeinden rund um den Globus gleichzeitig gefeiert.

Jedes Jahr sind wir in einem anderen Land zu Gast und lernen Neues kennen.

Jedes Jahr (seit fast 100 Jahren) kommen immer mehr Gemeinden dazu.

Auch in diesem Jahr feiern wir ihn als Gottesdienst für Familien, den

Weltgebetstag 2021

am Freitag, 5. März.

Er kommt aus Vanuatu – einem Inselparadies im Pazifischen Ozean mit Stränden, Palmen, Regenwald. Sehr bedroht ist diese wunderbare Welt durch den Klimawandel.

Das Motto der Frauen aus Vanuatu lautet angesichts dessen: Worauf bauen wir?

Wir sind eingeladen, mit ihnen Gott für diese wunderschöne Welt zu loben und um Frieden und Gerechtigkeit für diese Welt zu beten.

Dazu laden wir herzlich ein!

Im Moment wissen wir noch nicht, ob wir diesen sinnenreichen Gottesdienst gemeinsam in unserer schönen Kirche feiern können oder andere Formate dazu wählen werden. Darum informieren Sie sich dazu bitte über unsere Aushänge und hier auf der Homepage

Icon Twitter2021 Weltgebetstag von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu

Worauf bauen wir?

Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. „Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst.

Ein Ansatz, der in Vanuatu in Bezug auf den Klimawandel bereits verfolgt wird. Denn die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land, und das, obwohl es keine Industrienation ist und auch sonst kaum CO2 ausstößt. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Stei­gende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr so wachsen wie früher. Zudem steigt nicht nur der Meeresspiegel, sondern auch die tropischen Wirbel­stürme werden stärker. So zerstörte zum Beispiel 2015 der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm. Um dem entgegenzuwirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt muss mit einer Strafe von bis zu 900 Dollar rechnen.

Keine Frau im Parlament

Doch nicht alles in dem Land ist so vorbildlich. So sitzt im vanuatuischen Parlament keine einzige Frau, obwohl sich 15 im Jahr 2020 zur Wahl stellten. Frauen sollen sich „lediglich“ um das Essen, dieKinder und die Pflege der Seniorinnen und Senioren kümmern. Auf sogenannten Mammas-Märkten ver­kaufen viele Frauen das, was sie erwirtschaften können: Gemüse, Obst, gekochtes Essen und einfache Näharbeiten. So tragen sie einen Großteil zum Familieneinkommen bei. Die Entscheidungen treffen die Männer, denen sich Frauen traditionell unterordnen müssen. Machen Frauen das nicht, drohen ihnen auch Schläge. Das belegt die einzige Studie über Gewalt gegen Frauen in Vanuatu, die 2011 durchgeführt wurde: 60 Prozent der befragten 2.300 Frauen gaben demnach an, dass ihr Mann schon einmal ge­walttätig geworden sei.

Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: Zum Beispiel im pazifischen Raum, auch auf Vanuatu. Dort lernen Frauen sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden. Oder in Indonesien, wo Frauen neben ökologischem Landbau lernen, welche Rechte sie haben und wie sie um deren Einhaltung kämpfen.

Auch hier in Deutschland will der Weltgebetstag in diesem Jahr für das Klima tätig werden. Deshalb sind bienenfreundliche Samen im Sortiment, die dazu beitragen sollen, Lebensraum für Bienen zu schaffen und die Artenvielfalt zu erhalten (https://www.eine-welt-shop.de/weltgebetstag/).

Der Weltgebetstag

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland werden rund um den 5. März 2021 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Mehr Informationen: www.weltgebetstag.de

Icon recommendedVorgestellt - Unser stellvertretender GKR-Vorsitzender

Armin Albert Rheder

 

Geburtsjahr1954
Familienstandgeschieden, zwei erwachsene Kinder
HerkunftBerlin-Spandau, seit Februar 2018 Groß Glienicke
Beruf(e)Ausbildung beim Senator für Inneres in Berlin
Mein ganzes Berufsleben über in der in der Verwaltung der Technischen Fachhochschule Berlin
spätere Beuth-Hochschule für Technik in Berlin-Wedding
zunächst Beamter im mittleren, später im gehobenen Dienst in verschiedenen Bereichen
die längste Zeit im Personalreferat
seit Januar 2018 im Ruhestand
HobbysLesen, Fahrrad- und Motorradfahren
LeidenschaftYoungtimer mit zwei und vier Rädern
Vorbilderalle, die sich uneigennützig für eine Sache engagieren
Funktion innerhalb         des GKRstellvertretender Vorsitzender und u.a. für den Haushalt verantwortlich
Was möchte ich bewegen?Ich wünsche mir, dass sich mehr Gemeindemitglieder für unsere Kirche und ihre Aufgaben interessieren und auch die Gottesdienste besuchen.
Kirchliche Laufbahn oder Wie ich zur Kirche zurückgefunden habeIch bin getauft und konfirmiert und war immer Mitglied der ev. Kirche, bin aber erst seit meinem Umzug nach Groß Glienicke wieder aktives Gemeindemitglied.

 

Icon recommendedVorgestellt - Unser Youngster

Henri Theo von Bebber

 

Geburtsjahr2003
Familienstand ledig
HerkunftNauen
BerufSchüler
Hobbys

Geige/ Orchester-Aufbauschule Berlin-Charlottenburg/ Schulorchester,
Karate/ Jiu-Jitsu, 
Anglerprüfung im März 2019, 
Segelgrundschein, 
Tauchclub Babelsberg

LeidenschaftMeereskunde, Zoologie, Botanik
Vorbildermeine Eltern
Vater/ Redakteur Tagesspiegel, Mutter Moderatorin rbb-Kulturradio

Icon recommendedGedanken zum Monatsspruch März

von Moritz Gröning

„Jesus antwortete: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“

„Spatzen pfeifen’s von den Dächern“ kennt jeder. Schreiende Steine ist krass. Und sie sollen schreien, wenn „diese“ schweigen. – Wer sind die? Da muss ich nachlesen, so bibelfest bin ich nicht.

In drei Sätzen: Jesus reitet auf dem Esel vom Ölberg ins Tal, gen Jerusalem, die Tempelmauern ragen steil auf. Die Jünger rufen „Gelobt sei, der kommt, der König, im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Pharisäer rufen Jesus als Lehrer zu, er möge das Spektakel seiner Schüler stoppen. – und dann: „Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“ (Lk 19,40)

Was macht das krass? – „Gelobt sei, der da kommt, im Namen des Herrn!“ wäre völlig normal gewesen, ein Zitat aus Psalm 118, dem die Pharisäer vom Tor aus geantwortet hätten: „Wir segnen Euch vom Haus des Herrn!“ – Die Jünger nennen Jesus aber König, breiten Kleider vor ihm aus. Das ist für die Pharisäer Theater, Anmaßung der Königsstellung nach Sacharja – der König kommt als „Armer“, als Frommer des Volkes. Das ist kein Lehrer mit Schülern, das ist Aufruhr. Stoppt das Spektakel, bevor der Unsinn um sich greift!

Jesus ist sich nach Lukas des Schauspiels bewusst. Er bezeichnet sich als „Herrn“, als er die Jünger schickt, den Esel zu holen. Nicht König, aber doch Herr. Lukas spielt mit Rollen – Herr, Kyrios, bezeichnet alles vom Tierhalter bis zu Gott – und weist darauf, dass das Reich Gottes kommen soll – die Jünger rufen „Friede im Himmel und Ehre in der Höhe“, fast wie bei Jesu Geburt, als die Engel singen „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erde den Menschen.“

Als die Pharisäer Jesus bitten, den „Zirkus“ zu beenden, wendet der sich nicht an die Jünger, sondern an die Pharisäer: Wenn die Jünger schweigen, werden die Steine schreien. Das ist Politik – wenn die Jünger das Evangelium, die Gute Botschaft nicht verkünden, werden die Steine des Tempels das Unrecht beschreien. Es geht um das Reich Gottes, es auf die Erde zu holen, für Frieden. Dann ist es fast egal, ob wir Menschen es ausrufen. Wenn man uns mundtot macht, würde die Welt, würden die Steine es schreien – „himmelschreiendes“ Unrecht.

Sollen wir still sein und die Welt für sich sprechen lassen? Nein, wir sollen die Gute Botschaft verkünden, auf Gott weisen und helfen, eine friedliche Welt zu schaffen. Dass die Steine in Jerusalem und in der Welt nicht wieder schreien vor Zerstörung und Unrecht. Kein Aufruhr zur Gewalt wie in Washington, sondern friedlicher Aufruf. Dass die Antwort kommt: Wir segnen Euch vom Haus des Herrn.

Icon MediaGedanken zur Jahreslosung 2021

Von Moritz Gröning

Nobody is perfect! Niemand? Ja, niemand. Warum verlangt Jesus das dann von uns? „Seid vollkom­men, wie auch euer Vater im Himmel vollkommen ist“, heißt es bei Matthäus in der Bergpredigt. Unglaublich. Bei Lukas in der Feldpredigt klingt es einfacher: „Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist.“

Klingt aber auch nur einfacher. Sind wir barmherzig? Was heißt das überhaupt? Kann ich das einfach tun? Es geht um Gefühl, nicht um Verstand. „oiktirmon“ heißt es auf Griechisch. Das ist Klagen, Weinen, Mitleiden. Leid mitfühlen. So wie sich im Hebräischen „rachamim“ ganz physisch der Schoß, die Eingeweide zusammenziehen. Erbarmen aus fast körperlicher Notwendigkeit, es schnürt uns das Herz zusammen, wenn wir den anderen wahrnehmen, wenn er Hilfe braucht und wir trösten können.

Es geht nicht um verstandesmäßige Gerechtigkeit, nicht um „soziale Gerechtigkeit“. Es geht um Mitgefühl, gerade wenn der oder die andere es nicht verdient hat. Gott war am Sinai barmherzig, gerade als sein Volk ihn verschmäht und ums goldene Kalb tanzt. Es geht um Mitgefühl, „sich anrühren“ lassen. Nicht Urteil, sondern Herz, den oder die Nächste als Mitmenschen sehen, als Ebenbild Gottes. – Gerechtigkeit braucht es auch. Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit zerstört alle Ordnung. Aber Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit wäre grausam. Hier aber geht es nicht um Gerechtigkeit. Jesus sagt: „Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen!“

Schaffen wir das? Kaum – wir sind nicht vollkommen. Wir sind nur „im Bilde Gottes“, sind nicht Gott. Das ist aber in Ordnung, es ist schon viel, wenn wir „Kinder des Höchsten“ sind. Das verlangt Umdenken. Nobody is perfect, wir sollen nicht Gott sein, aber wir sollen uns an Ihm ausrichten, uns anrühren lassen von Ihm, unserem Gegenüber der Nächste werden. Das ist eine Haltungsfrage. Eine gute Haltung, ein guter Vorsatz für das neue Jahr 2021, das uns alle sicher herausfordern wird.

Sei es uns allen ein gesegnetes Jahr, ein Jahr der Barmherzigkeit!

Icon recommendedGemeindeversammlung am 6. September 2020

Werte Leserinnen und Leser;

„Es schwelt schon länger in den Kirchenkreisen Potsdam, Nauen-Rathenow und Falkensee: Die Kreisgrenzen sollen verändert werden. Das Schreckgespenst: Wird der Kirchenkreis Falkensee womöglich zerschlagen, und die ländlichen Kirchengemeinden Groß Glienicke und Fahrland werden Potsdam zugeschlagen? Die Konsequenzen könnten drastisch sein. Würde Groß Glienicke am Ende keine eigenständige Kirchengemeinde mehr sein?“ So haben wir als Gemeindekirchenrat schon in der Augustausgabe auf ein Thema aufmerksam gemacht, dass uns beschäftigt hat und weiter beschäftigt. Wir wollten unsere Gemeindemitglieder gern informieren, was es mit den Strukturplanungen auf sich hat und luden darum zur Gemeindeversammlung ein. 

Dort verdeutlichte Dr. Michael Stettberger (Mitglied im Gemeindekirchenrat) uns die bisherige Entwicklung und die Beschlüsse unserer Kirchengemeinde zum Thema Strukturveränderungen.

Roland Stolt, Präses der Kreissynode des Kirchenkreises Falkensee, erläuterte die Gestalt des Kirchenkreises und seine Aufgaben, sowie die Entwicklung der Diskussion auf der Kreisebene. 

Moritz Gröning (Mitglied im Gemeindekirchenrat und Kreissynodaler) referierte uns die Bedeutung des Kirchenkreises für unsere Kirchengemeinde.

Und ich selbst gab einen Überblick über die Angebote unserer Kirchengemeinde und wie stark dabei jeweils die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte involviert sind.

U.a. wurde auf der Versammlung etwas deutlicher, wie die Idee überhaupt entstanden ist, die Kreisgrenzen zu verändern; wie sich unser Kirchenkreis (einschließlich unserer eigenen Kirchengemeinde) bisher dazu verhalten hat und wie sich die Diskussion zwischen der Kirchenleitung und den betroffenen Kirchenkreisen seit Anfang diesen Jahres entwickelt hat.

Es wurde auch deutlich, wie unterschiedlich die drei Kirchenkreise sind in ihrer geografischen Ausdehnung, als städtische oder ländlich geprägte Kirchenkreise und in ihrer Dichte an Gemeindegliederzahlen - was aber nicht heißt, dass wir uns einander nicht gut geschwisterlich ergänzen könnten. Es ist immer gut und bleibt selten folgenlos, einen Blick über den „eigenen Tellerrand“ zu wagen.  

Gegenüber unserer Kirchenleitung sind wir jetzt gefragt, tragfähige und zukunftsträchtige Ideen zu entwickeln, wie wir Christinnen und Christen in Stadt und Land einander effizienter unterstützen können, denn hier wie dort werden wir nun einmal weniger.

Wir machen als Gemeinden und auf der Kirchenkreisebene viele Angebote, die sich an eine große Breite an Zielgruppen richten, aber nicht immer von vielen in Anspruch genommen werden.  Wie können wir zukünftig unsere Kräfte bündeln, unsere wichtigen Angebote noch weiter streuen und noch mehr Menschen erreichen, ohne dass wir dafür die starke Bindung zu den Menschen vor Ort verlieren?

All das sind schwerwiegende Fragen, die keineswegs nur auf höheren Ebenen der kirchlichen Organisation bedacht werden sollen. Jede und jeder ist gefragt, mit eigenen Ideen den Prozess mitzugestalten, der längst begonnen hat und von dem die Strukturdiskussion zeugt.

Noch wissen wir nicht, wohin uns das Thema weiter führt, aber wir wissen, dass wir wieder einladen werden zur Gemeindeversammlung im kommenden Jahr, damit wir miteinander im Gespräch bleiben.

Pfarrerin Gundula Zachow

Icon recommendedWeitergehende Informationen zur Gemeindeversammlung

Icon recommendedWarum diese Gemeindeversammlung so wichtig war

Es schwelt schon länger im Kirchenkreisen Falkensee: Die Kreisgrenzen sollen verändert werden. Das Schreckgespenst: Wird der Kirchenkreis Falkensee womöglich entlang der Bundesstraße 5 zerschlagen, und Groß Glienicke und Fahrland werden Potsdam zugeschlagen? Die Konsequenzen könnten drastisch sein: Würde Groß Glienicke am Ende keine eigenständige Kirchengemeinde mehr sein?

Diese Fragen betreffen die gesamte Gemeinde und gehören in deren Mittelpunkt. Deswegen laden wir Sie – unsere Gemeindeglieder – zur Gemeindeversammlung ein, um Sie zu informieren, mit Ihnen zu diskutieren und Ihre Sichtweisen zu hören.

Zum Hintergrund: Bereits 2018 war der Gemeindekirchenrat mit der Frage der Neuordnung der Kirchenkreise konfrontiert. Auslöser war ein Antrag des Kirchenkreises Potsdam, die Kirchengemeinde Groß Glienicke und den Pfarrsprengel Fahrland mitsamt dem Krampnitzer Neubaugebiet nach Potsdam „einzugemeinden“. Zusammen mit allen Gemeindekirchenräten im Kirchenkreis Falkensee haben wir uns damals gegen den Antrag ausgesprochen. Wir wollen bei Falkensee bleiben. Zum einen verstehen wir uns als ländliche Gemeinde, die mit großem Engagement im Kirchenkreis Falkensee integriert ist. Zum anderen wollen wir unsere Eigenständigkeit als Kirchengemeinde behalten. Das ist keine Formalie, sondern wird im täglichen Gemeindeleben unmittelbar spürbar – allem voran an der eigenen Pfarrstelle und den allsonntäglichen Gottesdiensten.

Im Frühjahr 2020 hat die Leitung unserer Landeskirche das Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Sie hat die drei Kirchenkreise Nauen-Rathenow, Falkensee und Potsdam aufgerufen, bis „Anfang 2023 zu einem einvernehmlichen Vorschlag“ für eine Neuordnung der Kirchenkreise zu kommen, der zum 1. Januar 2024 in Kraft treten soll. Bleibt der Lösungsvorschlag der Kirchenkreise aus, entscheidet die Kirchenleitung.

Der Antrag aus Potsdam mag Auslöser dieser Entwicklung gewesen sein. Aber es steckt viel mehr dahinter.
In der Landeskirche sinkt die Zahl der Gemeindeglieder, und das ehrenamtliche Engagement nimmt ab. So sind Neuordnungen von Verwaltungsgrenzen in der Kirche auch eine Folge nicht wahrgenommener ehrenamtlicher Aufgaben. Z.B. werden Kirchengemeinden unter Zwangsverwaltung gestellt, weil sie keinen Gemeindekirchenrat aufstellen können. Das wiegt umso schwerer, als unsere evangelische Kirche eine Kirche der Laien ist. Sie gibt dem Ehrenamt eine oft unterschätze Kraft. Deshalb möchten wir unsere Gemeindeglieder ausdrücklich ermuntern, ihr Engagement beizubehalten, und diejenigen, die sich bisher nicht aktiv in das Gemeindeleben einbringen, herzlich einladen, dies zu tun.

Wie wir die Kirche der Laien stark machen und an der anstehenden Neuordnung der Kirchenkreise aktiv mitwirken können, machen wir in der Gemeindeversammlung zum Thema.

Mit herzlichem Gruß
Ihr
Gemeindekirchenrat

Kirchenkaffee

Kirchencafé ist am Start!
Wir treffen uns wieder im Gemeindehaus mit Wilma Stuhr auf einen Kaffee!

Selbstverständlich halten wir die AHA&L-Regeln ein.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Chorproben in der Kirche

Regulärer Termin: Dienstag
von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr für alle,
die Freude am Singen haben!
Bitte informieren Sie sich bei
Susanne Schaak.

Teilweise wird in der Kirche geprobt, regulär im Gemeindehaus.

 

Spatzenchor

Der Spatzenchor findet wieder statt!

Wir singen, tanzen und musizieren ggf. vor dem Gemeindehaus mit
Susanne Schaak ab 16.15 Uhr.
Geeignet für alle Kinder ab 2 Jahren mit ihren Eltern.

Gottesdienst

So, 23.8. 10-11 Uhr
St. Marien-Kirche Wittstock
Kirchplatz 1
16909 Wittstock
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Pfarrer/in
Dr. P. Schnabel
Organist/in
Kantor Uwe Metlitzky
Eingetragen von:
Ev. Gesamtkirchengemeinde Wittstock
St. Marienstr. 8
16909 Wittstock

Letzte Änderung am: 27.02.2021