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RSSPrint

Icon recommendedArbeitsgemeinschaft Helfende Gemeinde (AG HG)

Wer sind wir?

 

 

 

 

 

 

Wir sind eine Gruppe von Menschen mit christlichem Hintergrund, sind konfessionell ungebunden und offen für alle Menschen, die mit Freude helfen wollen.

 

 

 

Was tun wir?

 

 

 

 

 

 

Wir unterstützen ältere Menschen.

Wir helfen Geflüchteten.

Wir engagieren uns für eine offene Gesellschaft.

Wir pflücken, sammeln und verwerten Obst.

Wir reisen, um Gemeinschaft zu erleben.

 

 

 

Wir laden ein!

 

 

 

 

 

Seien Sie dabei!

Wir treffen uns am

Donnerstag, 16.06.2022 in Kladow

Donnerstag, 23.06.2022 in Schilfdach

Sommerpause im Juli

Weitere Termine werden hier fortlaufend veröffentlicht.

 

Kontakt: Dr. Olivia Zorn ag.helfendegemeinde.gg(at)gmail.com

 

Treffpunkte:

 

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Groß Glienicke,
Dorfstraße 11 a, 14476 Potsdam, OT Groß Glienicke

 

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Am Groß Glienicker See (Schilfdachkapelle), Waldallee 3, 14089 Berlin

 

Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Kladow,
Kladower Damm 369, 14089 Berlin

Icon MediaObst – eine kleine Erfolgsgeschichte - Fortsetzung soll folgen

Von Dr. Michael Stettberger

In Groß Glienicke, auf der Grünfläche zwischen Birkenweg und Penny-Gebäude, steht eine Anzahl von Obstbäumen. Jahrelang sah man im Herbst, wenn das Obst reif geworden war, die herabgefallenen Äpfel und Pflaumen auf der Wiese liegen. Seit diesem Jahr ist das nicht mehr so. Hier eine kleine Erfolgsgeschichte und ein Antrag auf Verlängerung.

Im November 2020 trat die Arbeitsgemeinschaft Helfende Gemeinde (AGHG), bestehend aus Aktiven der Kirchengemeinden Am Groß-Glienicker See (Schilfdachkapelle), Kladow und Groß Glienicke, mit einem naheliegenden, aber in dieser Form neuen Anliegenden an Ortsvorsteher Winfried Sträter heran. Die AGHG hatte die Idee, das „Obst hinter Penny“ zu ernten und karitativ zu verwerten. Der Eigentümer der Obstwiese war der AGHG nicht bekannt, und so erging die Bitte um Vermittlung an den Ortsvorsteher. Der wurde umgehend aktiv und konnte kurze Zeit später die Zustimmung des Eigentümers zu dem Ernte-Projekt verkünden.

In der nun folgenden, zunächst ja noch erntefreien Zeit wurde diskutiert, geplant, verworfen und neu entschieden. Die überzeugendste Idee schien zunächst zu sein, das Obst an einem oder zwei Wochenenden gemeinsam zu ernten und zu Saft zu pressen, um diesen an Erntedank nach dem Gottesdienst zu verkaufen oder gar zu versteigern und die Einnahmen für Projekte mit Geflüchteten zu verwenden. Die Idee wurde weiterentwickelt, und es wurde diskutiert, nicht nur für Geflüchtete zu arbeiten, sondern diese in die Ernte und ins Saftpressen einzubeziehen. Am Ende kam es dann aber ganz anders, als nach Rückkehr aus den Sommerferien ein Blick auf die Obstwiese einen Notstand offenbarte: Die Äpfel waren nicht nur längst reif (und schmeckten prima!), sie fielen auch schon von den Bäumen. Also wurden alle Planungen über den Haufen geworfen, und es wurde gehandelt. In jeweils kleinen und immer wechselnden Besetzungen kamen Anfang September kleine, manchmal nur zwei oder drei Mann-/Frau starke Pflück-Trupps für meist ein oder zwei Stunden zur Obstwiesen und pflückten was weggeschafft und gelagert werden konnte, so dass sich am Ende etwa 120 kg Äpfel auf vier oder fünf Keller verteilten. An Saftpressen war nicht mehr zu denken, stattdessen zeigte sich einmal mehr, dass auch die kleinen Dinge große Wirkung zeigen können. Der Not gehorchend, wurden die Äpfel einfach in (bio-) Papier-Tüten „abgepackt“, zu Erntedank auf Schubkarren in die Groß Glienicker Kirche gefahren und mitsamt diesem schweren Gerät vor dem Altar zu den übrigen Erntedank-Gaben gestellt. In Schilfdach leuchteten die Äpfel lose und damit umso strahlender zwischen den auf Decken vor der Kirche ausgebreiteten Erntedank-Gaben (siehe Bild). Spenden für Geflüchteten kamen am Ende trotz dieser etwas schlankeren Projektvariante in erfreulicher Höhe zusammen.

Und wie weiter?

Die AGHG wird sich für die Apfelsaison 2022 mit dem gleichen Anliegen an Ortsvorsteher Winfried Sträter wenden, wie sie es bereits für die Apfelsaison 2021 getan hat. Und wir hoffen, dass er die Zustimmung des Grundstückseigentümers zur karitativen Apfelernte ebenso problemlos für uns erhält, wie beim letzten Mal. Und die AGHG will ihren Ernteradius ausweiten, sowohl auf weitere „ungeerntete“ Obstbäume im öffentlichen Raum als auch bei älteren Menschen, die in ihrem heimischen Garten nicht mehr selbst pflücken können. Ein Jahr Erfahrung sind jetzt gemacht, wie viel man im nächsten Jahr schafft, wird sich zeigen. Aber dass  Äpfel und Obst geerntet und verwertet werden sollen, ist beschlossene Sache.

Sie haben Interesse mitzuwirken? Dann freuen wir uns auf Nachricht an ag.helfendegemeinde.gg(at)gmail.com.

Letzte Änderung am: 18.05.2022