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Herzliche Einladung!

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Monatslosung Februar 2020

„Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.“ (1Korinther 7,23)

Gedanken von Pfarrerin Gundula Zachow

Liebe Leserinnen und Leser;

Zum Glück! Es gibt Sonntage. Aber dann auch wieder Montage. Die Woche, das Jahr, verschiedene Lebensphasen vollziehen sich im Wechsel von Fest und Alltag, von energiegeladenen Neuanfängen und Zeiten ernüchternder Farblosigkeit, in der wir mit unseren Kräften haushalten müssen.

Was tun, wenn wir nur noch stumpfen Alltag erleben und uns gar nicht mehr der Sinn nach Feiern steht, wenn wir uns wie gestrandet auf einer einsamen Insel fühlen; nur im Kampf ums Überleben?

Hatten wir nicht einmal so viel Spaß aneinander und fühlten uns einander nah? Ganz selbstverständlich gaben wir weiter von unserer Kraft und konnten nicht genug Zeit miteinander verbringen. Wir waren einander eine Hilfe, ohne dabei Anstrengung zu empfinden.

Doch nun ist alles auf einmal so mühselig geworden. Kritische Stimmen haben freien Eintritt in unser Gemüt und wir fragen uns selbst: Tue ich nicht viel mehr als der andere und bekomme immer nur weniger? Auf einmal wird so deutlich, was uns voneinander unterscheidet: unsere kulturelle und familiäre Herkunft und Prägung, unsere so ganz verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale, unterschiedliche Prioritäten, die wir setzen.  All das steht unserer Kommunikation störend im Weg. Es ist nie leicht, gemeinsam einen Weg zu gehen und verlässlich füreinander da zu sein in Wüstenzeiten. Und besonders schwer wird es, wenn wir das in den Focus rücken, was uns trennt. In dieser Blickrichtung verengt sich unser Blick. Wir sehen nur noch, was es kostet und nicht mehr, was wir aneinander haben. Mit der Leichtigkeit verfliegt auch die Freude. Es gibt so viele Montage und so wenig Sonntag.

Mit seinem Schreiben an die Gemeinde in Korinth erinnerte Paulus einst daran, was für eine unerschöpfliche Quelle der Kraft und der Freude wir bereits in uns tragen. Gott hat uns seinen Sohn geschenkt, damit wir als Gottes Kinder frei von Angst miteinander leben können. Wir können ganz wir sein und damit dem anderen eine Hilfe, ohne uns zu verlieren. Die Unterschiede zwischen uns stehen gelungener Gemeinschaft nicht im Weg, solange wir das Wesentliche im Blick behalten: die Liebe Gottes, die uns mit Gott und untereinander verbindet.

Ihre Pfarrerin Gundula Zachow

Jahreslosung 2020

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Der Mann, der im Markusevangelium diese Worte spricht, ist ein Mensch in einer schwierigen Situation. Er steht an einer Schwelle. Sein Sohn ist sehr krank, schwer krank, schon seit Kindertagen. Die Krankheit hat tödliche Macht über seinen Sohn. In seiner Sorge und Verzweiflung hat der Vater schon Vieles versucht. Eben ist seine Hoffnung erloschen. Die Jünger Jesu, an die er sich gewandt hatte, konnten seinen Sohn nicht heilen. Die Enttäuschung darüber ist gewaltig. Da begegnet der Mann Jesus und damit der Frage: Wage ich, Jesus so zu vertrauen, so an ihn zu glauben, dass Heilung doch möglich ist? Oder wage ich es nicht?

Die biblischen Leitworte der Jahreslosungen werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Die Praxis der Losungen stammt von der Herrnhuter Brüdergemeine in der sächsischen Oberlausitz. 1728 wählte der Begründer dieser geistlichen Gemeinschaft, Ludwig Graf von Zinzendorf zum ersten Mal einen Bibelspruch für die Mitglieder der Herrnhuter aus. Nach dem Vorbild Zinzendorfs zieht bis heute ein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft ein Bibelwort für jeden Tag aus einer silbernen Schale. Die so ermittelten Bibelworte werden als „Tageslosungen“ in einem Sammelband veröffentlicht.

Die Jahreslosung folgt der Praxis der Herrnhuter, geht zurück auf den Kirchenkampf im Dritten Reich. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen. Deshalb begründete er 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Die erste Jahreslosung 1930 war „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“ (Römer 1,16).

Urlaub und Vertretung Pfarrerin Zachow und Kantorin Schaak

 

Pfarrerin Zachow:

01.02. – 09.02.2020

Vertretung Gottesdienst: Pfarrer i.R. Knolle,
Casualvertretung: Pfarrer i.R. Rauer

Kantorin Schaak:

06.02.-26.02.2020

Die Vertretung des Chor übernimmt Frau Flois Knolle-Hicks

am 11. 02. 2020 und

am 18.2.2020.

Achtung! Am 25.2.2020 entfällt der Chor.

 

Ein besonderer Geburtstag in unserer Gemeinde

 

Am 22.12.2019 (4. Advent) haben wir mit Gottesdienst und Grußstunde den 80. Geburtstag unseres Burkhard Radtke begangen. Der Ur-Groß Glienicker hat ein Herz für diesen Ort und seine Bewohner. Durch sein Engagement für Kirche und Gemeinde sowie seine Kenntnisse über Groß Glienicke ist er besonders vielen im Ort und weit darüber hinaus bekannt. Er hat lange Jahre in seiner Funktion als Gemeindekirchenratsvorsitzender die Geschicke unserer Kirchengemeinde maßgeblich mitbestimmt und sich besonders auch um die Erhaltung und Restaurierung unseres schönen Kirchengebäudes verdient gemacht.

Pfarrer Dr. Bernhard Schmidt, der bis 2014 die Pfarrstelle in unserer Gemeinde innehatte und nun als Vorsitzender der Kollegialen Leitung des Kirchenkreises in Falkensee lebt und wirkt, hatte diese Grußstunde angeregt. Er hielt die Predigt im Gottesdienst, der feierlich durch die Musik unseres Bläserchores unter Leitung von Prof. Deeg gerahmt wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten wir bei Blasmusik mit allen Gästen auf das Wohl des Jubilars anstoßen.

Generalsuperintendent i. R. Hans-Ulrich Schulz hielt eine Laudatio auf den Jubilar. Frau Dittmann-Hachen, auch langjähriges Mitglied im Gemeindekirchenrat und Geschäftsführerin des Fördervereins „Dorfkirche Groß Glienicke e.V.“, schilderte, wie es zur Gründung dieses Vereins am 17.05.2003 gekommen ist, dessen Vorsitzender Herr Radtke nach wie vor ist. Die Arbeit dieses Vereins hat seither sichtbare Erfolge gezeichnet, so dass vielen Besuchern unsere Kirche als die schönste erscheint. Zu seinem Ehrentag gratulierten persönlich auch Andreas Kalesse (ehem. Landeskonservator und Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landes Brandenburg), Herr Janko Barthold (Restaurator), und Frau Pfarrerin Gundula Zachow sowie der Ortsvorsteher Winfried Sträter.

Die Mitglieder des Gemeindekirchenrates ließen eine Tafel aus Belgischer Schokolade durch Frau Pfarrerin Zachow überreichen. Sie ist verziert mit dem Logo unserer Kirchengemeinde und dem Wort aus Jesaja 40: „Die auf den HERRN vertrauen, schöpfen neue Kraft“.

Wir wünschen Herrn Radtke Gottes Segen für das neue Lebensjahr(zehnt)!

Janin Venus / Pfarrerin Gundula Zachow

RSSPrint

Letzte Änderung am: 03.02.2020