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Kirche von zu Hause

Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona

Das Coronavirus schränkt immer mehr das Leben ein, wie wir es gewohnt sind. Natürlich ist Kirche davon nicht ausgenommen. Deswegen haben wir einige Alternativen zusammengestellt, wie der Glaube auch ohne Ansteckungsgefahr gelebt werden kann.
Vor uns liegen gerade Wochen, in denen wir noch nicht so ganz genau absehen können, was passiert. Das kann Verunsicherung erzeugen. 14 Tage in häuslicher Quarantäne? Das kann belastend für die Seele sein. Dazu kommen vielleicht wirtschaftliche Sorgen oder der Verlust eines geliebten Menschen. Und auch die ganz alltäglichen Sorgen hören nicht einfach auf.
Deswegen hören auch wir nicht auf, zuzuhören. Auch die Online- Chat- oder E-Mail-Seelsorge sind für Sie erreichbar.

Gerne hilft auch das Infotelefon der EKD unter 0800 – 50 40 602 weiter (montags – freitags 9 bis 18 Uhr kostenfrei erreichbar).

Gottesdienst zum Schuljahresanfang

Gedanken zum Monatsspruch für den Juli 2020

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. (1. Kön. 19, 7)

Kennen Sie das? Sie haben eine große Aufgabe vor sich, aber sind müde, können nicht mehr. Und dann kommt jemand und sagt: „Los, der Weg ist weit, nicht trödeln!“

Müde und abgespannt war Elia, der nach dem Kampf mit den Baalspropheten am Karmel vor der rachsüchtigen Königin in die Wüste im Süden des heutigen Israels floh, völlig erschöpft unter einem Baum hinsank und nur sterben wollte. Und dann kam ein Engel. Aber er sagte nicht: „Los jetzt!“, sondern: „Steh auf und iss.“

Aber – anders als von den Redakteuren des Monatsspruchs verkürzt – kommt nicht gleich eine Begründung. Nein, nur: „Steh auf und iss!“ Und es steht Kuchen da und ein Krug Wasser. – Elia steht auf. Und was passiert? Er isst und trinkt und setzt sich und schläft ein. Auf Hebräisch wird das Dahinsinken lautmalerisch, die Worte gehen ineinander über. „wajochál, wajesch‘t, wajascháw, wajischkáw“. Schluss. – Und nun kommt der Engel wieder. Aber auch jetzt sagt er nicht „Steh auf und geh!“ Nein: „Steh auf und iss.“ Und jetzt nennt er den Grund – ein weiter Weg. Und Elia stärkt sich noch einmal, bevor er geht.

Gott stellt große Aufgaben vor uns, aber achtet darauf, dass wir uns richtig vorbereiten. Wer einen weiten Weg vor sich hat, muss sich stärken – das war beim Auszug aus Ägypten so und eben auch bei Elia. Alles andere wäre nicht nur Selbstmord, sondern sinnlos, weil man das Ziel gar nicht erreicht.

Und so ist es ein gutes Motto für diesen Ferienmonat: Bevor wir uns auf den Weg in das nächste Jahr machen – der nicht leicht werden wird – sollen wir uns erst einmal stärken. Eile mit Weile, damit wir den weiten Weg schaffen, die kleinen und großen Aufgaben der nächsten Monate. Gott gibt Kraft und Speise, aber vor allem Besonnenheit, damit wir nicht auf der Strecke bleiben!

Herzlich,
Ihr Moritz Gröning

 

Gedanken zur Jahreslosung 2020

Oder warum Otto Riethmüller den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellte

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Der Mann, der im Markusevangelium diese Worte spricht, ist ein Mensch in einer schwierigen Situation. Er steht an einer Schwelle. Sein Sohn ist sehr krank, schwer krank, schon seit Kindertagen. Die Krankheit hat tödliche Macht über seinen Sohn. In seiner Sorge und Verzweiflung hat der Vater schon Vieles versucht. Eben ist seine Hoffnung erloschen. Die Jünger Jesu, an die er sich gewandt hatte, konnten seinen Sohn nicht heilen. Die Enttäuschung darüber ist gewaltig. Da begegnet der Mann Jesus und damit der Frage: Wage ich, Jesus so zu vertrauen, so an ihn zu glauben, dass Heilung doch möglich ist? Oder wage ich es nicht?

Die biblischen Leitworte der Jahreslosungen werden von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen mehrere Jahre im Voraus ausgewählt. Die Praxis der Losungen stammt von der Herrnhuter Brüdergemeine in der sächsischen Oberlausitz. 1728 wählte der Begründer dieser geistlichen Gemeinschaft, Ludwig Graf von Zinzendorf zum ersten Mal einen Bibelspruch für die Mitglieder der Herrnhuter aus. Nach dem Vorbild Zinzendorfs zieht bis heute ein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft ein Bibelwort für jeden Tag aus einer silbernen Schale. Die so ermittelten Bibelworte werden als „Tageslosungen“ in einem Sammelband veröffentlicht.

Die Jahreslosung folgt der Praxis der Herrnhuter, geht zurück auf den Kirchenkampf im Dritten Reich. Initiator war der württembergische Pfarrer und Liederdichter Otto Riethmüller. Er wollte den NS-Schlagworten Bibelverse entgegenstellen. Deshalb begründete er 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Die erste Jahreslosung 1930 war „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“
(Römer 1,16).

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Juli 2020

Gethsemanekirche geöffnet

Einladung zu Seelsorgegesprächen nach Vereinbarung
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

20 Minuten Orgelmusik

Berlin: St. Marienkirche Mitte

Gethsemanekirche geöffnet

Einladung zu Seelsorgegesprächen nach Vereinbarung
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

Gethsemanekirche geöffnet

Einladung zu Seelsorgegesprächen nach Vereinbarung
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

Musiksommer Prenzlauer Berg Nord 2020

Feierabendkultur
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

Frau|en, Religion|en, Autorität|en

Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven auf Frauen in religiösen Leitungsfunktionen
Ort siehe Homepage: Ort siehe Website der Ev. Akademie

Gethsemanekirche geöffnet

Einladung zu Seelsorgegesprächen nach Vereinbarung
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

Gethsemanekirche geöffnet

Einladung zu Seelsorgegesprächen nach Vereinbarung
Berlin: Gethsemanekirche Prenzlauer Berg

Kulturgeschichtlicher Spaziergang über den Dorotheenstädtischen Friedhof I

110 minütige Friedhofsführung unter der Leitung von Dr. Ronald Smith
Berlin: Dorotheenstädtischer Friedhof I

Prüfungskonzert

Bachelor - Kirchenmusik
Berlin: Pauluskirche Berlin-Zehlendorf

Legenden!

15. Orgelsommer im Berliner Dom
Berlin: Berliner Dom

James Turrell – Light Art Presentation in English

1 h light art presentation, including 30 min talk on the remodelling of the chapel and the light installation by James Turrell
Berlin: Kapelle Dorotheenstädtischer Friedhof I Mitte

Kunstausstellung

Kunst von Marie Luise Faber, Annelie Kaduk, Ute Postler und Dorit Trebeljahr
Niederfinow: Evangelische Kirche Niederfinow

Kulturgeschichtlicher Spaziergang über den Dorotheenstädtischen Friedhof I

110 minütige Friedhofsführung unter der Leitung von Dr. Ronald Smith
Berlin: Dorotheenstädtischer Friedhof I

3. Wittenberger Orgelsommer

immer samstags im Juli und August
Wittenberge: Ev. Kirche Wittenberge

Erik Satie Klänge & Worte

Klavierabend mit Lesung und CD-Präsentation
Berlin: Jesus-Christus-Kirche Dahlem

Orgelvesper

Berlin: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Sonntagsauftakt.Gottesdienst

Pfarrer/in: Monika Paetzholdt
Potsdam: Nagelkreuzkapelle an der Garnisonkirche Potsdam

„Expression - Baroque meets Romantic“

Konzert
Heiligengrabe: Kloster Stift zum Heiligengrabe

Jazz–Konzert Nathalie Hoyer

Brodowin: Stüler-Kirche Brodowin
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RSSPrint

Letzte Änderung am: 10.07.2020