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Icon recommendedWillkommen auf Eurer eigenen Seite

Liebe Kinder,
wir sagen Euch ein herzliches Hallo auf dieser Seite.
Wir möchten euch an dieser Stelle Gelegenheit geben,
Euch mit Inhalten den Jahreskreis betreffend beschäftigen zu können.
Wir hoffen, Ihr habt Spaß dabei, diese Seite für Euch zu entdecken!

 

RSSPrint

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Heute stelle ich mich gerne einmal vor. Ich bin Michelle und die Diakonin der Kirchengemeinde.

Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, was eine Diakonin so macht.

Ich bin in der Gemeinde besonders für Euch Kinder da. Aber nicht nur für Euch.
Ich bin auch für die Jugendlichen und die Familien da.

Ich bereite zum Beispiel die Kinderkirchentage und die Kindergottesdienste vor.

Momentan bereite ich für Euch jede Woche neue Sachen vor, die Ihr ausprobieren und hören könnt.

Genau, die Stimme, die Ihr hier hören könnt, gehört zu mir.

Ich wünsche Euch jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und beim Zuhören!

Icon recommendedWenn Ihr noch nicht lesen könnt - Hier könnt Ihr mich hören

Icon EventsKinderkirchentag +++ Onlineformat +++ Mai 2021

Icon recommendedGeschichte

Am 1. Mai geht Paula mit ihrer Familie immer zu Oma. Die hat einen großen Garten mit einer riesigen Wiese. Zum 1. Mai ist es da immer besonders schön. Dann ist die Wiese nämlich übersät mit gelben Tupfen. Löwenzahn, soweit das Auge reicht. Gelbe, saftige Blüten, die die Wiese zum Leuchten bringen und noch viel fröhlicher machen als sonst. Paula mag den Löwenzahn sehr. Ihre Oma auch. Gemeinsam laufen sie über die Wiese, machen Kreise um die Blüten, laufen Slalom. Aber es sind so viele, dass man gar nicht wirklich drum herum laufen kann. Eher muss man große Sprünge machen, dass man sie nicht platt tritt. Das macht Paula besonders viel Spaß. Oma auch, obwohl – die hüpft nicht mehr drüber, sondern lacht einfach mit Paula. So schön ist der Löwenzahn! Und es ist erstaunlich, wo er überall wachsen kann. Denn wenn Paula sich umsieht, dann sieht sie die gelben Blüten nicht nur auf der Wiese wachsen, sondern auch anderswo: im Blumenbeet, in einem Spalt zwischen den Steinen der Terrasse, ja, sogar aus einer Mauerritze schaut eine gelbe Blüte hervor! „Unglaublich, dass da überhaupt etwas wachsen kann!“ sagt Paula zu Oma. „Das hat mit den kräftigen Wurzeln zu tun“, erklärt Oma. „Die können sich ganz tief festkrallen und brauchen nur wenig Erde, um gut zu wachsen. So kann sich der Löwenzahn auch zwischen den Steinen der Mauer festhalten und wachsen.“ „Aber Oma, wie kommt der denn da hin?“ fragt Paula. Denn sie weiß, dass Blumen Samen haben, die man einpflanzen muss, und dann gießt man sie kräftig, und dann wachsen die Blumen. Aber wer hat den Samen vom Löwenzahn in die Mauer gesteckt? Oma lächelt: „Das hat mit der Pusteblume zu tun“, sagt sie. „Pusteblume?“ Paula ist verwirrt. Oma zeigt ihr eine andere Blume, die auch auf der Wiese steht: Als Blüte hat sie einen runden Ball aus lauter kleinen Härchen. Ganz weich sieht sie aus, sie glitzert im Sonnenlicht. „Das ist eine Pusteblume“, sagt Oma. „Aber vorher war sie ein Löwenzahn. Wenn die gelben Blüten verblühen, dann werden sie zu einer Pusteblume.“ „Echt? Du meinst, alle gelben Blüten sehen irgendwann so aus wie diese da?“ „ganz genau“, sagt Oma. Paula kann kaum glauben, dass beide ein und dieselbe Blume sind. Sie sehen so verschieden aus. „Diese kleinen Härchen“, erklärt Oma weiter, „die kann man in die Luft pusten, und dann treiben sie weit über das Land, überall hin, auf eine Wiese, auf den Wegrand, in Mauern und Ritzen. Und überall kommen dann im Jahr drauf neue gelbe lustige Tupfen zum Vorschein.“ Und dann pusten Paula und Oma kräftig, und die kleinen Samen tanzen und wirbeln durch die Luft, überall hin. Habt ihr das schon mal gesehen, wie Pusteblumensamen durch die Luft geflogen sind? Toll sieht das aus! Und dann landen sie auf einer Wiese oder in einem Blumenbeet oder auf der Straße oder in einer Spalte zwischen den Steinen. Und überall dort, wo ein Samen in den Boden sinkt, bilden sich ganz tiefe, starke Wurzeln. Kräftige Wurzeln. Und im nächsten Jahr wachsen dann überall neue Löwenzahnblumen. Nicht nur auf der Wiese und im Beet, sondern auch zwischen den Steinen einer Mauer kann ein Löwenzahn blühen. So stark ist er. Aber warum erzähle ich euch das an Himmelfahrt? Das hat mit Gottes Geist zu tun. Wisst ihr, wer oder was das ist?Ja, Gottes Geist ist schwer zu erklären. Auf gar keinen Fall ist es etwas, das uns Angst machen soll. Wie ein Gespenst oder so. Gottes Geist gehört ganz fest zu Gott und Jesus dazu. Gottes Geist war sozusagen von Anfang an mit dabei. Auch schon, als die Erde noch gar nicht da war. In der Bibel steht, dass Gottes Geist über allem schwebte, als Gott anfing, die Welt zu machen. Er gehört also zu Gott und zu dieser Welt. Gottes Geist ist auch dabei, als Gott den Menschen macht.

Die Bibel erzählt es so:
 

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land. Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 

Dieser „Lebensatem“, der den Menschen lebendig macht, ist auch ein Stück von Gottes Geist. Er gehört nicht nur zu Gott, sondern er steckt auch in uns allen drin! Er macht auch uns lebendig. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was das nun mit Jesus und Himmelfahrt zu tun hat! Das will ich euch erzählen: Tatsächlich ist Jesus nach Ostern, nachdem er noch eine Weile bei seinen Freundinnen und Freunden war, in den Himmel gefahren. Und komischerweise war da keiner traurig! Denn Jesus hat ihnen an dem Tag etwas versprochen. Er hat gesagt: Wenn ich nicht mehr da bin, heißt das nicht, dass ihr allein seid. Gottes Geist wird bei euch sein. Und er wird euch an das erinnern, was ich euch erzählt habe. Und er wird euch mit den Menschen zusammenbringen, die zu mir gehören. So seid ihr alle zusammen, durch Gottes Geist verbunden. Ihr seid nicht allein. Gottes Geist kann man nicht sehen, aber ich stelle ihn mir manchmal vor, wie die Samen der Pusteblume. Sie fliegen durch die Luft, ganz leicht, ganz klein, kaum zu sehen. Sie fliegen überall hin und können überall wachsen. Wo sie sich niederlassen, entstehen neue Blumen, die strahlend gelb leuchten. Sie machen auch Mauern aus Stein bunt und lebendig mit ihrem Leuchten. So ist das mit Gottes Geist auch. Er macht lebendig. Und er ist überall.

Icon recommendedAktion

Wenn du möchtest, dann kannst du jetzt das Bild von Paula und ihrer Oma ausmalen und noch was dazu malen. Du kannst auch die Pusteblume anmalen und dir überlegen, was deine Wünsche sind, die du für die Welt hast und sie aufschreiben. Oder du malst deine ganz eigene Pusteblume. Oder du gehst raus und du suchst eine Pusteblume. Egal für was du dich entscheidest, hab viel Spaß dabei!

Icon MediaKinderkirchentag +++ Onlineformat +++ April 2021

Icon recommendedGebet

Der Herr ist mein Hirte. Er behütet mich und sorgt für mich. Der Herr ist mein Wegweiser, ich werde nicht irren. Er gibt meinem Leben einen Sinn und bringt es an sein Ziel. Er stärkt mich ganz und gar. Er lässt mich nicht verloren gehen um seinetwillen. Und wenn ich in große Gefahr geraten sollte, bin ich nicht hilflos, denn du bist bei mir. Dein Wort und Mahl richten mich auf. Du lässt mich glücklich werden. Du nimmst dich meiner an und beschenkst mich reich. Güte und Frieden werden bei mir bleiben, solange ich den Herrn nicht verliere.

Icon recommendedBiblische Erzählung: Lukas 15,1-7

Fast überall, wo Jesus auftauchte, wurde er umringt von Menschen, die ihn über Liebe reden und in Liebe handeln sehen wollten. Menschen, die sich bei ihm angenommen und verstanden fühlten, wie bei niemandem sonst: Kranke, Zöllner, Lebedamen, Tagelöhner, Bettler. Leute also, die man zu den Randgruppen der Gesellschaft zählte, die man mit dem Etikett „Sünder“ abstempelte. Aber gerade diese Leute, dieses Ensemble der Opfer ihrer Zeit, spürten in der Gegenwart Jesus, dass in seinem Herzen Raum für sie war und Liebe, ganz viel Liebe. Und jedes Mal, wenn sie in seiner Nähe waren, wurde für sie das Zusammensein zu einem Fest: zu einem Freudenfest, zu einem Friedensfest, zu einem Hoffnungsfest. Doch da gab es noch die anderen. Die, die von sich glaubten, ihr Leben ganz im Einklang mit den Geboten Gottes zu führen. Die ihr Bild von Gott in den starren Rahmen ihrer Ansichten und vermeintlichen Einsichten, ihrer Gesetze und Satzungen zwängten. Da gab es die Pharisäer und Schriftgelehrten. Und gerade diese Frommen konnten sich nicht darüber freuen, dass Gott den Rahmen, den sie um ihn gezimmert hatten, sprengte. Dass ER in dem Zimmermannssohn aus Nazareth denen, die etwas auf dem Kerbholz hatten, Freundschaft anbot. Dass Jesus gerade die, die ihrer Meinung nach aus dem Rahmen der Liebe Gottes fielen, suchte, aufsuchte, besuchte. Dass er auch sie zur Herde Gottes zählte. Eines Tages nun, so berichtet der Evangelist Lukas, kamen viele Zöllner und Sünder zusammen, um Jesus predigen zu hören, um mit ihm Gottesdienst zu feiern. In der Menge waren auch einige Pharisäer und Schriftgelehrte. Die zeigten vorwurfsvoll mit Fingern auf den Mann, der die Liebe Gottes verkörperte, und murrten laut-stark: „Dieser nimmt die Sünder freundlich auf und hält mit ihnen Festmahl.“ Und Jesus? Er nimmt den Vorwurf der Pharisäer ernst, er nimmt ihn auf. Und an ihre Adresse gerichtet, fängt er an zu reden, beginnt er vor den Augen der Pharisäer ein Bild von Gott und seiner Liebe, die gerade auch die Verlorenen sucht, zu malen. Er sagt: Stellt euch einmal vor: Da ist ein Hirte. Ein Hirte, der seine Arbeit gern macht. Der seine Herde liebt. Der jedes Tier kennt. Der jedes Tier erkennt: an seinem Blöken, an seiner Größe, an seinem Fell. Diesem Hirten nun sind 100 Schafe anvertraut. Das ist eine stattliche Zahl. Wen wundert’s, dass er viel zu tun hat, will er sie alle im Auge behalten, sie alle zusammenhalten, sie vor Gefahren schützen: vor wilden Tieren, vor Dieben, vor unwegsamen Gelände. Jeden Tag weidet der Hirte seine Herde an den Berghängen. Führt er sie zu Wasserstellen. Abends dann treibt er die Herde zusammen. Zählt er seine Schafe, um sich zu vergewissern, dass er keines verloren hat. Eines Abends jedoch merkt er, dass ein Tier fehlt. Er zählt noch einmal. Wieder nur 99. Der Hirte macht sich Sorgen. Was ist mit dem Schaf geschehen? Hat es sich verlaufen? Ist es an einem steilen Felshang abgerutscht? Hat es sich verletzt? Hat ein Wolf es gerissen? Der Hirte wird unruhig. Er muss jetzt schnell handeln. Und so beschließt er, die 99 Schafe im schützenden Gatter zurückzulassen und das verlorene Schaf zu suchen. Er geht hinaus in die Nacht, macht sich auf den Weg. Er geht die ganze Strecke ab, die er tagsüber mit der Herde zurückgelegt hat. Er ruft das Schaf. Bleibt oft stehen, um auf ein Lebenszeichen seines Schafes zu lauschen. Viele Stunden sucht er vergeblich. Doch er gibt nicht auf. Er gönnt sich keine Ruhe. Er muss das Schaf finden. Und am Ende wird seine Mühe belohnt. Er hört ein schwaches Blöken. Schnell läuft der Hirte in die Richtung, aus der er die leisen, vertrauten Töne vermutet. Das Blöken wird lauter. Und dann findet er das verlorene Schaf. Es liegt verletzt hinter einem großen Felsbrocken. Der Hirte strahlt. Er ist glücklich. Die Suche hat sich gelohnt. Freudig nimmt er das Schaf auf seine Schultern. Trägt es heim zur Herde, zu den 99 anderen Schafen. Und dann ruft er seine Mithirten und Freunde zusammen. Seine Dankbarkeit über die erfolgreiche Suche kann er nicht für sich behalten. Er feiert ein kleines Fest. Alle sollen sich darüber mitfreuen, dass das verloren geglaubte Schaf nicht verloren ist. Nachdem Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten dieses Gleichnis vom guten Hirten erzählt hatte, fügte er hinzu: So wie jener Hirte sich von ganzem Herzen darüber gefreut hat, dass er das Schaf wiedergefunden hat, so sehr freut sich auch Gott über eine Sünder, der zu ihm findet. Ja, Gott ist wie der gute Hirte. Er sucht die Verlorenen und ist glücklich über jeden Menschen, der sich von ihm finden lässt.

Icon recommendedSegen

Mögen uns unsere Wege bald wieder zusammenführen. Möge der Wind dir immer von hinten wehen. Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen. Möge der Regen sanft auf deine Felder fallen, und bis wir uns wiedersehen, möge Gott dich in seiner Hand halten. Amen.

Icon recommendedPsalmgebet * Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens Willen. Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Amen.

Icon recommendedPsalm 23 in Bildern

Icon recommendedGebet

Lieber Gott, du bist zu uns wie ein guter Hirte, wie ein guter Freund, wie eine gute Mutter und ein guter Vater, wie eine gute Nachbarin. Du willst, dass niemand verloren geht auf dieser großen Erde. Wir danken dir, dass du uns nicht aus den Augen verlierst, solange wir leben. Amen.

Icon MediaKinderkirchentag+++Onlineformat+++März 2021

gestaltet von eurer Diakonin Michelle Klose

Icon recommendedWir beten

Lieber Gott, heute beschäftigen wir uns mit Vanuatu. Danke dafür. Du hast uns alle lieb, so wie wir sind, Gott. Danke, dass wir voneinander hören können! Danke, dass wir heute so viele neue und spannende Sachen über Vanuatu lernen dürfen. Sei du mitten unter uns mit deinem Segen und begleite uns durch diese Zeit. Amen

Icon recommendedGeschichte Hausbau

Die Frauen aus Vanuatu haben uns eine Geschichte mitgegeben. Sie steht in der Bibel und ist ihnen besonders wichtig! Wichtig bei dieser Geschichte ist, dass Jesus einst sagte: „Es lohnt sich auf meine Worte zu hören!“ Und damit wir uns das auch richtig verstehen, sagte Jesus: Stellt euch einen Mann vor, der ein Haus bauen wollte. Dafür brauchte er ein gutes Grundstück. Er hat lange gesucht und dann hat er es gefunden. Es gefiel ihm wirklich gut! Es hatte festen Boden. Und er dachte: Hier möchte ich mein Haus bauen! Er fing dann auch gleich an es zu bauen. Er hat sich überlegt, wie es wohl aussehen soll und welche Materialien er zum Bauen braucht! Einiges war unpraktisch, wie er es sich vorgestellt hatte. Manchmal ging auch etwas schief. Aber insgesamt dachte er, dass es schon gut voran geht. Er freute sich darauf, wie es wohl sein würde, wenn es fertig ist. Dann war es endlich so weit. Er konnte einziehen und es war richtig schön! Es war gemütlich und er hat sehr gerne dort gewohnt. Wenn es draußen donnerte und blitzte, also wenn es so richtig ungemütlich wurde, war das für ihn kein Problem, denn er war sicher. An manchen Tagen hat er sein Haus verlassen, um andere Menschen zu treffen und Freunde zu besuchen. Dann gab es noch einen anderen Mann, der auch dachte: Ich hätte gerne auch ein schönes Haus. Ich muss mal nach einem Grundstück suchen! Auch er machte sich auf den Weg und suchte nach einem Grundstück. Er fand auch ein schönes, auf Sand und dachte: Das ist mein Grundstück. Er baute sich sein Haus. Er hatte bei dem anderen gesehen, wie es geht. Ist gar nicht so schwer, dachte er, das bekomme ich auch hin. Und siehe da, so nach und nach war auch dieses Haus fertig. Der Mann war ganz stolz: Mein Haus ist schön! Aber nach und nach brach das Haus in sich zusammen. Dem Mann wurde ganz schlecht. Das Fundament hat das Haus nicht getragen. Das, was vorher so schön aussah, war nur noch ein Schutthaufen. Von seinem Haus blieb nichts übrig. Es ist also wichtig auf das Fundament des Hauses zu achten. Jesus sagte dazu: Ihr müsst euer Fundament auf stabilen Boden bauen. Boden, der euch trägt! Wenn ihr euch an meine Worte haltet, dann habt ihr ein Fundament, das euch trägt.

Icon recommendedBastelangebot

Jetzt könnt ihr euch die Bastelangebote angucken. Ihr könnt euer eigenes Namensschild gestalten oder zum Beispiel Seesterne basteln.

Wer noch etwas über Vanuatu erfahre möchte, kann sich über die Links in der PDF gerne noch weiter informieren.

Icon recommendedSegen

Gott schenke dir einen festen Grund, der dich hält.

Gott halte seine Hände schützend über dich in den Stürmen des Lebens.

Gott halte dich fest in seiner Liebe.

So segne dich Gott, Vater und Mutter, Sohn und Heilige Geisteskraft. Amen

Um die Geschichte, die Euch Pfarrerin Zachow erzählt, hören zu können, klickt auf diesen Link:

youtu.be/s6ptQ5WEc5k

Icon recommendedGebet am Morgen

Im Osten tritt die Sonne
auf ihre goldne Bahn.
Mit ihrem frohen Aufgang
fängt unser Tagwerk an.

Vom Morgen bis zum Abend
dehnt sich das Ackerfeld,
das wir bebauen sollen,
solang es Gott gefällt.

Er gibt uns flinke Hände,
zu jedem Dienst bereit.
Er öffnet Herz und Hände
für alles Menschenleid.

Ihm gelten unsre Mühen,
der alles überschaut.
Was wir mit ihm beginnen,
das ist auf Fels gebaut.

Amen.

Icon recommendedKinderpredigt to go

Warum heißt der erste Tag der Woche Sonntag?

Liebe Kinder,

das habt ihr bestimmt schon gelernt: der Sonntag hat seinen Namen tatsächlich von der Sonne. Unsere Vorfahren haben ihm diesen Namen gegeben, lange, ehe sie Christen waren. Der Name war also schon in Gebrauch, als die ersten christlichen Missionare in unser Land kamen. Sie sagten den Menschen: ,,Diesen Tag der Woche, den ihr Sonntag nennt, müsst ihr vor allen anderen Tagen heilig halten. An diesem Tag müsst ihr zusammenkommen. Und das Gedächtnis des Erlösers feiern. Denn an diesem glorreichen Tag ist Jesus von den Toten auferstanden.

Da muss man sich eigentlich wundern, dass die Missionare nicht noch einen Schritt weiter gegangen sind und gefordert haben: Deshalb wollen wir diesem Tag von jetzt an einen anderen Namen geben. Wir könnte ihn z.B. „Christustag“ nennen.

Ich will euch erklären, warum die Missionare dies nicht getan haben.
Sie haben gedacht: Besser lassen wir den Leuten den alten Namen und geben ihm nur eine neue Bedeutung.

Nun, das geht bei diesem Namen besonders leicht. Christus hat ja selber gesagt: ,,Ich bin das Licht.“ Das heißt so viel, wie: ich bin die Sonne der Welt.

Das versteht ihr nicht so recht?

Dann fragt doch einmal die Menschen in den Alpen, die in tief eingeschnittenen Tälern wohnen, wo ein paar Tage oder gar Wochen im Jahr die Sonne gar nicht hinkommt. Was das für traurige Tage sind!

Ein alter Geistlicher aus Tirol hat mir einmal erzählt, er sei Pfarrer in einem solchen Tal gewesen.

An dem Morgen, an dem zum ersten Mal nach neun sonnenlosen Tagen die Sonne wieder ins Klassenzimmer schien, sind die braven Tiroler Buben und Mädel plötzlich auf die Bänke gestiegen und haben laut geschrien vor Freude.

Unsere Sonntagsfreude ist zwar nicht gerade so laut, aber man kann sie doch mit der Freude vergleichen, die an jenem Morgen in dem Tiroler Klassenzimmer ausgebrochen ist.

Die wahre Sonne unseres Lebens geht uns auf an dem Tag, den wir „Sonn-Tag“ nennen. Und wir dürfen unsere Seele in die Sonne halten. Wie sollten wir uns da nicht freuen?

Der Schachbrettstein

Schachbrettsteine - wofür?

Einem Schachbrett in seiner Zeichnung und sogar Farbgebung ähnlich, unterscheidet sich dieser gänzlich in seiner Anmut von den anderen Feldsteinen, die die Außenmauern des himmlischen Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert tragen. Wieso ist dieser Stein so besonders gestaltet und warum ist er an dieser doch sehr markanten Stelle zu finden?

Icon recommendedKennst du den Schachbrettstein?

Icon recommendedSchachbrettstein - das solltest du wissen

Die nach ihrem Aussehen benannten Schachbrettsteine findet man ausschließlich an Granitquaderkirchen des 12. und 13. Jahrhunderts. Selten sind sie farblich so markant wie bei uns an der Groß Glienicker Dorfkirche. Meist sind sie unscheinbarer und in ihrer Färbung den anderen Steinen ähnlich. Sie sind während der Bauzeit der Kirchen entstanden und nicht im Nachhinein dort eingefügt worden. Das Schachbrettmuster wurde anfangs mit Hammer und Meißel in die Oberfläche des Steins geschlagen, später sollen chemische Stoffe verwendet worden sein, die die Oberflächen verfärbten.

Häufig befinden sich Schachbrettsteine an der Hauptfassade, der man sich dem Gotteshaus nähert. Dort wurden sie häufig an Gebäudeecken eingesetzt. Weil diese besonderen Steine jedoch nur einzeln, selten im Paar auftreten, geht man davon aus, dass diese keine Schmuckelemente, sondern eher symbolischen Charakters sind. So sollen die sorgsam bearbeiteten Steine z.B. auf kirchliche Bauhütten und deren adligen und kirchlichen Herrschaften (Askanier bzw. Zisterzienser) hinweisen und somit der Wiedererkennung der Bauhütten selbst dienen.

Weil Schach zur damaligen Zeit das Spiel der Adligen und Geistlichen war, sehen viele das Schachbrettmuster als verbindendes Element zwischen den beiden einzigen zur Bildung Zugang habenden Gesellschaftsgruppen.

Es könnte aber auch als Bezug auf den die Kirche umgebenden Friedhof annehmen und damit die Gleichheit aller Menschen vor dem Tode symbolisiert.

Kirchen mit Schachbrettsteinen stammen aus der Zeit der Christianisierung im 13. Jahrhundert in dem Gebiet im jetzigen Deutschland und Polen, in dem damals die Pommern unter Einfluss der Dänen nach Süden vordrangen und die bisherigen religiösen Heiligtümer der hier ansässigen Slawen ersetzten. Die christlichen steinernen Kirchen wurden dabei als neuer religiöser Mittelpunkt erstmalig direkt im Mittelpunkt des Ortes errichtet. In dieser Zeit änderte sich auch der bisherige Totenkult grundlegend. Die Toten wurden nun erstmalig in Gräbern auf dem mit einer Mauer umgebenden Kirch- bzw. Friedhof direkt neben der Kirche bestattet und nicht mehr nach ihrer Verbrennung in Urnen außerhalb der Ortschaften an heiligen Stellen vergraben.

Icon recommendedGedanken zum Altar

Icon recommendedGedanken zur Kanzel

Icon recommendedGedanken zum Taufbecken

Icon recommendedPsalm 47 (2, 6-10) - Das ist ja himmlisch!

Schlagt froh in die Hände, alle Völker,

und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall!

Gott fährt auf unter Jauchzen,

der Herr beim Hall der Posaune.

Lobsinget, lobsinget Gott,

lobsinget, lobsinget unserm Könige!

Denn Gott ist König über die ganze Erde;

lobsinget ihm mit Psalmen!

Gott ist König über die Völker,

Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

Die Fürsten der Völker sind versammelt

als Volk des Gottes Abrahams;

denn Gott gehören die Starken auf Erden;

er ist hoch erhaben.
Amen.

Icon recommendedKreative Idee

Dieses Mal sieht die kreative Idee etwas anders aus. Bedank dich bei der Person, die deine Woche besonders schön gemacht hat. Du kannst es der Person sagen. Du kannst ihr ein Bild malen und es ihr schenken. Sei kreativ und lass dir etwas einfallen, um jemand anderen eine Freude zu machen. Zeig der Person, dass du sie gern hast! Viel Spaß dabei!

Icon recommendedQuiz zu unserer Kirche zum Download

Icon recommendedAm Anfang (Genesis 1,1-2,3) - aus Margot Käßmann: Die Bibel für Kinder

„Kannst du dir vorstellen, dass am Anfang nichts war? Gar nichts - einfach nichts! Es war dunkel, es war leer und öde. Da sagte Gott: „Es werde Licht!“

Ein wunderbarer Satz, finde ich! Wer ist denn schon gerne im Dunkeln? Und es wurde hell in all der Dunkelheit. Das gefiel Gott so gut, dass er das Land vom Wasser abtrennte, damit noch mehr Vielfalt möglich wäre. Und der Himmel sollte anders sein als die Erde. Gott hatte Lust, es so schön zu machen. Tiere und Pflanzen malte Gott in vielen Farben - und sie wurden Wirklichkeit. Ja, die Schöpfung war großartig, gut und schön. Die Meere füllten sich mit atemberaubenden Kreaturen. Vögel trällerten fröhliche Lieder. Bienen summten, Schmetterlinge flatterten munter umher. Gott hatte Spaß daran, sich Tiere aller Arten auszudenken, und freute sich an den Delfinen und den Adlern ebenso wie an den Mäusen und den Mücken. Einige ließ er kriechen, andere hüpfen, die einen konnten gut rennen, die anderen wunderbar schwimmen.

Gott freute sich an der Vielfalt, und diese Freude wollte er gerne teilen. Außerdem sollte jemand aufpassen auf all das Schöne und verantwortlich sein für die bevölkerte Erde. Also schuf Gott den Menschen: Adam und Eva. Dies schien eine Idee, denn die beiden mochten sich offensichtlich sehr gern. Da ruhte Gott sich zufrieden aussondert all dem Schaffen und es gefiel ihm sehr, dass Adam und Eva mit ihm sprachen und sich um die Geschöpfe der Erde kümmerten.“ 

Icon recommendedGeschichte zum Mitdenken – Frage des Monats August 2021

Wie sieht Gott für Dich aus? Male oder beschreibe!

Johanna und Emanuel haben im Religionsunterricht etwas zur Schöpfungsgeschichte gelernt.

„Gott hat alles gemacht, den Himmel, die Erde, die Tiere und die Menschen. Auch unsere Schule hat er gewiss gemacht.“ sagt Joahnna.

„Ja, die Schule für uns und unsere Wohnung für meine Eltern und mich, glaube ich.“ Ergänzt Emanuel. „Aber wo wohnt denn eigentlich dieser Gott? Und wie sieht er aus?

Johanna wird nachdenklich. „Meine Mutter hat mir neulich erklärt, dass es weiter oben im Himmel sehr kalt ist und Flugzeuge Eis an den Tragflächen haben. Es kann also kaum sein, dass er da oben wohnt. Er würde ja auch herunterfallen, durch die Luft hindurch.“

„Quatsch. Gott kann alles. Er schwebt über allem.“

„Das glaube ich nicht.“

So weit der Dialog von Johanna und Emanuel.

Welche Vorstellungen habt Ihr von Gott?

Woran können wir erkennen, dass Gott uns nah ist, gewissermaßen bei uns wohnt?

Dazu ein Gebet für Euch:

GOTT, unser Vater

Ich kann dich mir gar nicht richtig vorstellen.

Jesus hat dich „Abba“ genannt, das heißt ganz liebevoll „Pappa“.

Jesus hat uns gesagt, dass wir dich so nennen dürfen:

Lieber Vater.

Weißt du, da spüre ich viel besser, dass ich ein Kind bin,

dass ich dir ganz vertrauen kann.

Das macht mich so froh.

Lulu erzählt Euch, wie sie sich Gott vorstellt. 

Icon recommendedWenn Ihr hören wollt, was Lulu erzählt, klickt auf das Bild!

Letzte Änderung am: 07.08.2021