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Zur Geschichte unserer Kirche

Im frisch erschienenen Heft “Offene Kirchen 2020” berichtet der langjährige Potsdamer Stadtkonservator Andreas Kalesse über die Geschichte der ältesten Potsdamer Kirche - unserer Dorf- und Patronatskirche in Groß Glienicke, und über die Restaurierung in den vergangenen 20 Jahren. Diese wurde von Staat und Kirche, darunter vom Kirchenkreis Falkensee, sowie von Vereinen, Stiftungen und vielen privaten Mäzenen unterstützt. An all jene: Herzlichen Dank!

Das heute zur Stadt Potsdam eingemeindete Dorf Groß Glienicke, so schreibt Kalesse, hat eine komplizierte Geschichte, die bis heute vor allem seit seiner Gründung bis ins 15. Jahrhundert nicht erforscht ist.

Eine Ortslage Klein Glienicke verschwand bis heute unentdeckt und ging in der heutigen Gemarkung Groß Glienicke auf. Auch der Dorfgrundriss, ein nicht vollständig ausgebildetes Sackgassendorf, und die merkwürdige Position des Rittergutes weit außerhalb des eigentlichen Dorfes sind bis heute ungeklärte Phänomene des wenig bekannten Gründungszeitraumes um 1250.

Lesen Sie dazu weiter in dem kürzlich veröffentlichten Artikel von Andreas Kalesse hier direkt unter dieser Information!
Ein großer Dank geht an Herrn Kalesse für die Bereitstellung des Artikels!

Icon recommendedZum Taufbecken

 

 

 

RSSPrint

Herzliche Einladung zum Staunen

Sehen Sie sich um bei uns!

 

 

 

Icon recommendedUnsere Kirche - im buchstäblichen Sinne eine graue Maus?

Eine Besonderheit unserer Dorfkirche ist ihre absolut exakte Ausrichtung der Altarseite nach Osten. Nur 0,0315 Grad beträgt die Abweichung, wie eine aktuelle Messung ergeben hat. Auch andere Dorfkirchen sind wegen der christlichen Vorstellung, dass das Heil aus dieser Himmelsrichtung kommt – nach Osten ausgerichtet, jedoch variiert das jeweils um ein paar Grad.

Über die Gründe für die Genauigkeit, mit der bei uns in Groß Glienicke gearbeitet wurde, kann man nur spekulieren.

Rund 700.000 Euro sind in den vergangenen beiden Jahrzehnten in die Restaurierung unserer Kirche geflossen. Waren die Wände und auch das reich verzierte Interieur, etwa der Altar, das Taufbecken und die Kanzel, früher in tristem Grau gestrichen, erstrahlt nun alles wieder in der ursprünglichen, bunten Farbigkeit.

So, wie sie heute zu sehen ist, gibt die Dorfkirche in etwa den Zustand wieder, in den sie im 17. Jahrhundert versetzt wurde. Verantwortlich dafür war vor allem Hans Georg III. von Ribbeck. Der Patronatsherr von Groß Glienicke und Dechant des Brandenburger Domstifts entstammte dem osthavelländischen Zweig der Familie – dem westhavelländischen hatte bekanntlich Theodor Fontane mit seinem berühmten Gedicht ein Denkmal gesetzt. Hans Georg III. ließ die Dorfkirche ab 1679 umbauen. Der Kirchenraum wurde verkleinert und ein Vorraum geschaffen, zudem bekam die Kirche ihr heutiges Dach nebst Türmchen.

Icon recommended,,...erhebe deine Stim, wie eine Posaune"

Icon recommendedPrächtige Ausstattung erstaunt den Besucher

Die prächtige Ausstattung unserer Kirche ist es, die den Betrachter in ihren Bann zieht. Das Taufbecken imponiert mit seiner frühbarocken Vielfarbigkeit, fein zieselierten Schnitzereien, die Blumen und Früchte darstellen. Gekrönt wird es von einer Haube, auf der mit Blattgold überzogene Tulpen zu sehen sind. Wie die ebenso aufwendige Kanzel und der Altar wurde das Taufbecken in den vergangenen Jahren behutsam restauriert.

Auf den ersten Blick erscheint die Kirche fertig, erst der zweite offenbart, dass noch etwas zu tun ist. Die Unterseite der Empore muss noch restauriert werden, ebenso die frühere Loge eines späteren Patronatsherrn von 1851.

30.000 Euro fehlen dafür noch. Helfen Sie uns, unsere schöne Kirche zu erhalten.

Spenden für die Kirchenrestaurierung: Kontoinhaber: Kirchenkreisverband Prignitz-HavellandRuppin IBAN: DE 6152 0604 1010 0390 9913 BIC: GENODEF1EK1 Kreditinstitut: Evangelische Band eG Verwendungszweck: Kirchenrestaurierung Groß Glienicke

Letzte Änderung am: 22.11.2020